Fußbodenheizung Klettsystem: Die Lösung, wenn nicht gefräst werden kann
Schnellstmögliche Rückmeldung
Beim Klettsystem werden die Heizrohre auf einer speziellen Trägerplatte mit Klettstruktur verlegt. Die Rohre rasten ohne Werkzeug in der Klettoberfläche ein und werden im hydraulisch berechneten Abstand fixiert. Anschließend wird Estrich oder Ausgleichsmasse in flüssiger Form aufgebracht. Hierbei bleibt die Trägerplatte mit den Rohren im Estrich eingebettet.
Ob der vorhandene Estrich erhalten bleibt oder herausgenommen wird, hängt vom Einzelfall ab. Entscheidend sind die gewünschte Aufbauhöhe und die baulichen Gegebenheiten (z. B. bereits gesetzte Türen oder Fenster). Wir klären das beim Ersttermin. Das Klettsystem ist die erste Wahl, wenn der vorhandene Estrich nicht gefräst werden kann.
Was passiert konkret?
Das Klettsystem ist geeignet, wenn:
Erstberatung anfragenDas Klettsystem ist weniger geeignet, wenn:
Unsicher, welches Verfahren bei Ihnen passt? Wir prüfen das beim Ersttermin und empfehlen ehrlich, was für Ihr Gebäude sinnvoll ist.
1.
Erstberatung & Angebot
Sie schildern uns Ihr Vorhaben. Wir senden Ihnen ein Angebot zu, damit Sie schon vor dem Vor-Ort-Termin wissen, in welcher Größenordnung Sie sich bewegen.
2.
Besichtigung und Test-Bohrung
Wir kommen kostenlos und unverbindlich zu Ihnen. Mit der Test-Bohrung prüfen wir den Untergrund. Sie zeigt, ob bei Ihnen gefräst werden kann oder das Klettsystem die richtige Wahl ist.
3.
Auftragserteilung & hydraulische Berechnung
Nach Ihrer Beauftragung erstellen wir die hydraulische Berechnung als Grundlage für die Verlegung.
4.
Verlegung
Trägerplatte verlegen, Heizrohre einrasten, Estrich oder Ausgleichsmasse in flüssiger Form aufbringen.
5.
Druckprüfung und Übergabe
Alle Rohre werden auf Dichtheit getestet.
Klettsystem
Fräsverfahren
Trockenestrich (Aufbau)
Saarland
& Umgebung
Rheinland-Pfalz
& Umgebung
Baden-Württemberg
& Umgebung
Auch die Verlegung eines Klettsystems ist förderfähig, sofern sie im Rahmen einer energetischen Sanierung erfolgt und von einem Fachbetrieb durchgeführt wird. Das BAFA erstattet bis zu 20 % der Gesamtkosten, inklusive des neuen Bodenbelags.
Wichtig: Der Förderantrag muss vor Beginn der Maßnahme gestellt werden. Wer zuerst verlegt und dann einen Antrag stellt, erhält keine Förderung.
Wir begleiten Sie durch den gesamten Prozess: von der Prüfung der Förderberechtigung bis zur Einreichung der Unterlagen.
Das Klettsystem wird auch als Produkt für den Heimwerker angeboten. Die Rohre lassen sich theoretisch ohne Fachkenntnisse einrasten. Trotzdem gibt es handfeste Gründe, warum die professionelle Verlegung durch einen Heizungsbaumeister dem DIY-Kauf überlegen ist und warum Kunden, die das zuerst selbst versucht haben, meist mit einem Handwerker enden.
Ohne hydraulischen Abgleich funktioniert die Heizung nicht richtig
Ein Klettsystem, das nicht hydraulisch abgeglichen ist, heizt ungleichmäßig, was dazu führt, dass manche Räume zu warm, andere zu kalt sind. Der Abgleich erfordert Fachkenntnis, Messwerkzeug und Kenntnisse über die gesamte Heizanlage. Beim DIY wird das Produkt gekauft, aber nicht der Abgleich.
Förderung nur mit Fachbetrieb
Das BAFA kann die nachträgliche Fußbodenheizung mit bis zu 20 % der Gesamtkosten fördern, aber ausschließlich, wenn die Arbeiten von einem eingetragenen Fachbetrieb durchgeführt werden. Wer selbst verlegt, verliert den Förderanspruch vollständig.
Garantie und Gewährleistung:
Bei einer professionellen Verlegung sind das Gewährleistungsfälle. Bei einer DIY-Installation bleibt der Schaden beim Hausbesitzer.
Berechnung vorab:
Ob das Klettsystem die nötige Heizleistung für Ihre Räume erbringt, hängt von Faktoren ab, die ein Produktkatalog nicht kennt: Deckenhöhe, Dämmzustand, Fensterflächenanteil, gewünschte Raumtemperatur, Anschluss an Wärmepumpe oder Gastherme. Wir erstellen die Berechnung vorab, damit Sie nicht im Nachhinein feststellen, dass das System zu schwach ist.
Das Material kaufen Sie einmal. Den hydraulischen Abgleich, die Förderung und die Gewährleistung bekommen Sie nur mit uns als Fachbetrieb.