Fußbodenheizung mit Klettsystem in Rheinland-Pfalz nachrüsten
Schnellstmögliche Rückmeldung
Eine Trägerplatte mit Klettstruktur wird auf dem bestehenden Untergrund verlegt. Die Heizrohre rasten im hydraulisch berechneten Abstand darin ein. Darüber wird Estrich oder Ausgleichsmasse in flüssiger Form aufgebracht.
Ob der bestehende Estrich vorher entfernt werden muss oder erhalten bleibt, hängt vom Einzelfall ab. Das Klettsystem kommt überall dort zum Einsatz, wo das Fräsen nicht möglich oder nicht sinnvoll ist.
Rheinland-Pfalz hat bundesweit einen der heterogensten Gebäudebestände (von mittelalterlichem Fachwerk bis zum Neubau der 2000er). Genau diese Vielfalt sorgt dafür, dass das Klettsystem hier für besonders viele Konstellationen die richtige Antwort ist.
Historische Bausubstanz ohne tragfähigen Estrich
In Fachwerkgebäuden, alten Winzerhäusern und Steinbauten des 19. Jahrhunderts gibt es oft gar keinen klassischen Estrich im heutigen Sinne. Stattdessen handelt es sich hierbei oft um Natursteinplatten, alte Ziegelböden, Holzdielen oder nachträglich aufgebrachte Ausgleichsmassen ohne ausreichende Tragfähigkeit. Fräsen ist hier grundsätzlich ausgeschlossen. Das Klettsystem braucht nur eine ebene, trockene Fläche als Grundlage, was sich in den meisten Fällen herstellen lässt.
Erneuerter Estrich, der nicht gefräst werden kann
Wer in den letzten Jahren seinen Estrich saniert oder neu aufgebracht hat, möchte ihn nicht sofort wieder fräsen lassen. Gerade in Häusern, bei denen der Estrich im Rahmen einer Teil- oder Vollsanierung erneuert wurde, ist die Restdicke für das Fräsen häufig zu gering. Das Klettsystem ist hier die Alternative.
Mehrfamilienhäuser und Neubauten mit zu dünnem Estrich
In Städten mit hohem Mehrfamilienhausanteil (wie entlang von Rhein und Mosel) werden einzelne Wohnungen saniert, während andere unverändert bleiben. Dabei wird häufig nur in der jeweiligen Wohnung der Estrich erneuert oder ausgeglichen, was die Restdicke unter die Fräsgrenze senkt. Das Klettsystem lässt sich wohnungsweise einbauen, ohne in Gemeinschaftsflächen oder Nachbareinheiten einzugreifen. Auch in den Neubaugebieten der 1990er und frühen 2000er wurde überwiegend Fließ- oder Anhydritestrich mit geringer Schichtdicke eingebaut, die oft knapp unter der für das Fräsen nötigen Mindestdicke liegt. Das Klettsystem ermöglicht hier vollwertige Flächenheizung. Ob Sie sich in einer dieser Situationen befinden, klären wir ehrlich und ohne Verpflichtung beim kostenlosen Ersttermin.
Abgedeckte Städte und Regionen in Rheinland-Pfalz:
Trier · Kaiserslautern · Ludwigshafen · Pirmasens · Zweibrücken · Neustadt an der Weinstraße · Worms · Idar-Oberstein · Speyer
Kostenlose Erstberatung anfragen1.
Erstberatung & Angebot
Sie schildern uns Ihr Vorhaben. Wir senden Ihnen ein Angebot zu, damit Sie vor dem Vor-Ort-Termin schon wissen, in welcher Größenordnung Sie sich bewegen.
2.
Besichtigung & Test-Bohrung
Wir kommen kostenlos zu Ihnen. Mit der Test-Bohrung prüfen wir den Untergrund — sie zeigt, ob bei Ihnen gefräst werden kann oder das Klettsystem die richtige Wahl ist.
3.
Auftragserteilung & hydraulische Berechnung
Nach Ihrer Beauftragung erstellen wir die hydraulische Berechnung als Grundlage für die Verlegung.
4.
Verlegung der Rohre
Trägerplatte verlegen, Heizrohre einrasten, Estrich oder Ausgleichsmasse in flüssiger Form aufbringen.
5.
Druckprüfung und Übergabe
Alle Rohre werden auf Dichtheit getestet.
Auch die Verlegung eines Klettsystems ist förderfähig, sofern sie im Rahmen einer energetischen Sanierung erfolgt und von einem Fachbetrieb durchgeführt wird. Das BAFA erstattet bis zu 20 % der Gesamtkosten, inklusive des neuen Bodenbelags.
Wichtig: Der Förderantrag muss vor Beginn der Maßnahme gestellt werden. Wer zuerst verlegt und dann einen Antrag stellt, erhält keine Förderung.
Wir begleiten Sie durch den gesamten Prozess: von der Prüfung der Förderberechtigung bis zur Einreichung der Unterlagen.