Fußbodenheizung fräsen in Rheinland-Pfalz | nachträgliche Fußbodenheizung
Schnellstmögliche Rückmeldung
Beim Fräsverfahren bleibt der vorhandene Estrich erhalten, da wir lediglich mit einer Fräsmaschine präzise Kanäle in einem hydraulisch berechneten Raster schneiden. In diese Schlitze werden Heizrohre eingelegt und vergossen. Die Bodenhöhe bleibt dadurch nahezu unverändert. Die Heizung ist von Beginn an vollwertig in die bestehende Anlage eingebunden.
Ob der Untergrund für das Fräsen geeignet ist, klärt die Test-Bohrung (Estrichstärke und Beschaffenheit werden direkt vor Ort geprüft).
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Rheinland-Pfalz ist ein Flächenland mit einer außergewöhnlich heterogenen Bebauungsstruktur: Weinbauregionen mit altem Fachwerkbestand, industriell geprägte Städte im Pfälzer Raum und dicht besiedelte Ballungsgebiete entlang von Rhein. Diese Vielfalt spiegelt sich direkt in der Estrichsituation und damit in der Frage, wann das Fräsen funktioniert und wann nicht, wider.Ob sich eine Fußbodenheizung sauber einfräsen lässt, entscheidet nicht die Postleitzahl, sondern das, was unter Ihrem Bodenbelag liegt. Deshalb schauen wir uns vorab immer den konkreten Aufbau an, bevor irgendeine Rille gezogen wird.
Trier und Umgebung: alte Substanz, dünne und ungleiche Böden
Trier ist die älteste Stadt Deutschlands, und das merkt man an den Böden. In der Altstadt und den Gründerzeit-Vierteln liegen oft dünne, über Jahrzehnte geflickte Aufbauten, manchmal direkt auf Gewölben oder Holzbalkendecken. Stimmt die Dicke nicht, raten wir davon ab, statt eine Rille zu ziehen, die den Boden schwächt. Wo der Untergrund trägt, passt das Verfahren gerade im denkmalgeschützten Bestand gut, weil an Türen und Fenstern nichts verändert werden muss.
Idar-Oberstein: Hanglagen, Fels und harte Betonböden
Idar-Oberstein zieht sich an den steilen Hängen über der Nahe hoch, viele Häuser sind an oder in den Fels gebaut. Das bedeutet häufig harten Beton oder einen sehr festen Untergrund im Erdgeschoss, dazu wärmetechnisch anspruchsvolle Außenwände aus Naturstein. Harter, armierter Beton lässt sich schlechter fräsen als ein normaler Zementestrich, hier ist manchmal ein Trockensystem die klügere Wahl. Wir prüfen das vorab, damit die Maschine nicht unerwartet auf Stahl oder Fels trifft.
Kaiserslautern: Wiederaufbau und typischer Nachkriegs-Estrich
Kaiserslautern wurde im Krieg schwer getroffen und in den 1950er- und 60er-Jahren neu aufgebaut. Viele Häuser stammen aus dieser Zeit und haben einen klassischen Zementestrich, der sich meist gut bearbeiten lässt, sofern er tragfähig und dick genug ist. Ältere Böden aus der Vorkriegszeit können dagegen Gussasphalt oder alte Kleber enthalten.Was das für Sie heißt: Wer im hiesigen Bestand eine Fußbodenheizung nachrüsten will, sollte zuerst den Boden prüfen lassen, nicht das Angebot. Auf Basis der Test-Bohrung sagen wir Ihnen, ob sich Ihre neue Fußbodenheizung sinnvoll umsetzen lässt oder ob im Einzelfall eine andere Lösung besser passt.
Abgedeckte Städte und Regionen in Rheinland-Pfalz:
Trier · Kaiserslautern · Ludwigshafen · Pirmasens · Zweibrücken · Worms · Idar-Oberstein · Mainz · Landstuhl · Neustadt an der Weinstraße · Speyer
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Erstberatung & Angebot
Sie schildern uns Ihr Vorhaben. Wir senden Ihnen ein Angebot zu, damit Sie schon vor dem Vor-Ort-Termin wissen, in welcher Größenordnung Sie sich bewegen.
2.
Test-Bohrung vor Ort:
Wir kommen zu Ihnen und führen eine kostenlose Test-Bohrung durch.
3.
Auftragserteilung & hydraulische Berechnung
ach Ihrer Beauftragung erstellen wir die hydraulische Berechnung als Grundlage für die optimale Verlegung.
4.
Fräsen und Verlegen
Wir arbeiten sauber und räumen auf.
5.
Druckprüfung und Übergabe
Alle Rohre werden auf Dichtheit getestet.
Wer seine Fußbodenheizung im Rahmen einer energetischen Sanierung nachrüstet, kann Fördermittel beantragen. Das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) fördert im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bis zu 20 % der förderfähigen Kosten. Förderfähige Kosten sind nicht nur die Heizanlage selbst, sondern auch ausdrücklich der dazugehörige Bodenbelag und die Verlegearbeiten.
Wichtig: Der Förderantrag muss vor Beginn der Maßnahme gestellt werden. Wir beraten und unterstützen Sie dabei.